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U4 MARSCH · Routenblatt

Strecke 266

E1 + S2 + E3 + S4 + E5 + E6 + E7 + E8 + S9 + E10
Distanz41,1 km
Aufstieg1.615 Hm
Abstieg1.533 Hm
Gehzeit (ohne Pausen)ca. 9:35 h
Ankunft bei Start 09:00–
E1S2E3S4E5E6E7E8S9E10StartZiel2 kmN
Etappe Schleife

Höhenprofil

E1S2E3S4E7E8S9E10100 m200 m300 m400 m500 m600 m0 km10 km20 km30 km40 km

Abschnitte

AbschnittVon – Biskm↑ Hm↓ HmGehzeitkm gesamtAnkunft ca.✓
Etappe 1: Donaulüfterl Heiligenstadt – Kahlenbergerdorf 3,64 10 0 0:45 3,6 –
Schleife 2: Klosterneuburg Kahlenbergerdorf – Leopoldsberg – Klosterneuburg – Kahlenberg 6,70 574 248 1:50 10,3 –
Etappe 3: Hoch Wien Kahlenberg – Vogelsangberg – Hermannskogel 3,61 182 105 0:50 14,0 –
Schleife 4: Hinterweidling Hermannskogel – Hinterweidling – Grias di a Gott Wirt 4,42 125 302 1:00 18,4 –
Etappe 5: Wirt-zu-Wirt-Sprint Grüass Di a Gott Wirt – Dreimarkstein 0,94 75 0 0:15 19,3 –
Etappe 6: Die Kürzeste Dreimarkstein – Zwei Gehängte 0,48 0 25 0:05 19,8 –
Etappe 7: Hameau Zwei Gehängte – Hameau 1,19 56 10 0:15 21,0 –
Etappe 8: Exelberg Hameau – Sophienalpe 2,96 70 61 0:40 23,9 –
Schleife 9: Vorderhainbach Sophienalpe – Vorderhainbach – Schottenhof 11,40 413 527 2:35 35,3 –
Etappe 10: Jubiläumswarte Schottenhof – Hütteldorf 5,79 110 255 1:15 41,1 –

Gehzeiten ohne Pausen, gerechnet mit 5 km/h und 600 Hm/h Aufstieg. Ankunftszeiten ab der gewählten Startzeit.

Wegbeschreibung

Etappe 1: Donaulüfterl

  1. Start aller Strecken: U4-Station Heiligenstadt

    Egal, für welche Strecke wir uns entscheiden, hier wird begonnen.

    Von hier fuhr die erste Wiener U-Bahn am 8. Mai 1976 zur Station Friedensbrücke. Am 20. Dezember 1981 wurde die Strecke bis zum heutigen Endbahnhof Hütteldorf geführt.

    Über die Streckenlänge von 16,361 km können wir nur milde lächeln. Dafür benötigt die Bahn lediglich 29 Minuten bis Hütteldorf. Okay, da werden wir keinesfalls mithalten können.

  2. Abschnitt: Heiligenstadt

    Bild 1: Wir verlassen die Station Heiligenstadt und erblicken den Karl-Marx-Hof. Bereits hier verabschieden wir uns von den Kollegen, die sich für die Schleife 1 entschieden haben. 

    Bild 2: Hier marschieren wir entlang der Boschstraße bis zu deren Ende.

    Bild 3: Wir kontrollieren, ob wir uns tatsächlich in der Boschstraße befinden, denn diese müssen wir begehen. Unsere Tour beginnt im 19. Bezirk. In weiterer Folge werden wir auch den 14., 16. und 17. Bezirk besuchen und teilweise auch Niederösterreich.

    Bild 4: Wir haben die Grinzinger Straße und die Diemgasse überquert und sind am nördlichen Ende der Boschstraße angelangt, die hier in die Bachofengasse einmündet.

    Bild 5: Nun biegen wir rechts in diese Bachofengasse ab und folgen dieser ein paar Meter bis zu deren Ende, wo wir die Eisenbahnstraße erreichen.

    Bild 6: Wir folgen der Eisenbahnstraße Richtung Norden und behalten stets die Mauer im Blick. Denn diese Mauer hat auf der rechten Seite eine Schwachstelle, und die heißt Sickenberggasse. Diese Sickenberggasse wird unter der Bahn durch eine Unterführung geleitet. Diese durchschreiten wir.

  3. Abschnitt: Donau

    Bild 1: Wir verspüren erstmals den Duft der Donau. Sehen können wir sie aber noch nicht. Wir haben soeben die Unterführung durchschritten, biegen dahinter links ab und halten uns am besten entlang des Radweges, indem wir dem Hinweisschild „Schiffsanlegestelle“ folgen. Die eingeschlagene Richtung unter den beiden Brücken scheint zwar verwirrend, ist aber richtig.

    Bild 2: Wir nähern uns bereits dem Nußdorfer Wehr mit der Löwenbrücke, die offiziell Schemerlbrücke heißt. Bei dieser Schleuse beginnt der Wiener Donaukanal, der von der Donau gespeist wird. Einige wenige Höhenmeter geht’s nun bergauf, um den Scheitelpunkt des Wehrs zu erreichen. Besagte Löwenbrücke, die wir nun vorne rechts erkennen können, überqueren wir übrigens nicht.

    Bild 3: Wir haben soeben den Scheitelpunkt des Nußdorfer Wehrs erreicht und erblicken erstmals auf unserem Marsch die Donau. Keinesfalls ändern wir nun die Richtung, die ab jetzt von der Donau vorgegeben wird.

    Bild 4: Nicht durch diesen Durchgang gehen. Zwar kommt man da ins wunderschöne Nussdorf, aber für unsere Route ist das nicht hilfreich.

    Bild 5: Weiterhin gibt die Donau unsere Richtung vor. Momentan kann uns kein orientierungsbedingter Fehler unterlaufen. Lediglich die Benützung des parallel verlaufenden Radweges wäre ein Fauxpas. Man könnte hier bei „Donau Fritzi“ ein kleines Päuschen einlegen, aber wir sind doch erst mitten in Etappe 1. Da denken wir doch gar nicht dran.

  4. Abschnitt: Kahlenbergerdorf

    Bild 1: Wir sind kurz vor dem Ende der 1. Etappe. Rechter Hand haben wir den Jachthafen passiert und wechseln nun auf den linken Gehsteig, um dort unter der Bahn hindurch das Kahlenbergerdorf zu erreichen. Wir können bereits die Steilheit des Nasenweges, der zu unserer Linken auf den Leopoldsberg führt, erahnen. Doch dieser wird uns erst in Kürze beschäftigen.

    Bild 2: Willkommen im Kahlenbergerdorf, einem der 11 Dörfer von Wien Döbling. Wir haben die Schnellstraße und die Bahnstrecke per Unterführung passiert und biegen sofort rechts ab. Auf dieser Straße bzw. auf deren Gehweg marschieren wir bis zu einem kleinen Parkplatz. Jede Richtungsänderung wäre jetzt ein grober „Schnitzer“, wie man in Wien und Umgebung sagt.

  5. Zielpunkt: Etappe 1

    Etappe 1 ist geschafft. Wir haben den Parkplatz am Beginn des „Nasenweges“, der die Etappe 2 eröffnet, erreicht.

    Hier kommt auch die Schleife „Nussberg“ wieder mit dem Originalweg zusammen.

    3,64 km und satte 10 Höhenmeter liegen bis jetzt hinter uns.

    Wir sind nun gut aufgewärmt, die Motivation ist hoch und unser Körper verlangt nach mehr. Das kann er auch verlangen, denn vor uns liegt bereits DIE Königsetappe der Originalstrecke.

Schleife 2: Klosterneuburg

  1. Start: Schleife 2

    So Freunde, jetzt wird`s echt ernst. Wir stehen am Fuße der „Nase“. So nennen die Wiener den Weg auf den Leopoldsberg vom Kahlenbergerdorf aus. Wenn man versucht, diesen Weg auf Zeit zu gehen, ist das das Maß aller Dinge in Bezug auf Erschöpfung. 260 Hm auf recht kurzer Distanz. Und das schon auf Etappe 2. Oder auch Schleife 2. Wir können uns dann auf dem Gipfel des Leopoldsberges entscheiden, welche Route wir wählen. Von den Etappen ist das die „Härteste“, weil eben der „Nasenweg“ dabei ist und wir danach noch auf den Kahlenberg müssen. Die „Schleifengeher“ müssen vom Leopoldsberg hinunter nach Klosterneuburg und von dort hinauf auf den Kahlenberg. Egal, jetzt kommt einmal „The Nose“!

  2. Abschnitt: Nasenweg

    Bild 1: So schaut ein Weg aus, bei dem man nicht falsch, sondern ganz einfach eingehen kann. Auf diesen 1,5 km und 260 Hm haben Leute mit zu viel Ehrgeiz schon einmal gesundheitliche Probleme bekommen. Alles unter 20 Minuten ist hier eine super Leistung. Der Rekord liegt allerdings unter 10 Minuten. Der Rekordhalter musste allerdings auch nicht weiter nach Hütteldorf. Deshalb lassen wir uns doch ein wenig mehr Zeit. 

    Bild 2: Wir haben die Aussichtsterrasse des Nasenweges erreicht. Das bedeutet, wir haben ca. 2/3 des Anstieges auf den Leopoldsberg geschafft. Man sollte diesen sensationellen Ausblick schon kurz genießen, denn egal welche Route wir wählen, so viel Zeit muss sein.

    Bild 3: So sehen wir vom Nasenweg aus die Donau und das Kahlenbergerdorf. Schön langsam kommen erste Schweißtropfen auf. Wenn nicht, kannst du ja dein Tempo noch steigern. Außerdem sollte man sich bereits Gedanken machen, ob man vom Leopoldsberg die Originalstrecke der Etappe 2 weitergeht oder sich doch an der Schleife 2 versucht. Aber wahrscheinlich ist die Taktik ja bereits im Kopf.

    Bild 4: Der Blick auf den Nußberg. Die Motivierten unter uns, die die Schleife 1 der Etappe 1 vorgezogen haben, sind diesem Berg vor Kurzem aufs Haupt gestiegen. Mitten durch die Weingärten verläuft die Eisernenhandgasse, von der wir ja bereits wissen, dass hier die Radfahrer Wiens einen Selbsttest machen, wie die Beine bergauf in Form sind.

    Bild 5: Jetzt heißt es einmal aufpassen. Natürlich könnte man geradeaus gehen, aber wir zweigen nach rechts ab. Auf dem Wegweiser bei der Abzweigung können wir „Stadtwanderweg 1a“ lesen. Folgen wir diesem. Manch einer wird sich fragen, warum wir hier diesen kleinen Umweg machen. Ein echter Wiener beantwortet die Frage ganz einfach mit den Worten: „Weil`s einfach so ist und da könnte ja ein jeder kommen …“

    Bild 6: Zum Gipfel des Leopoldsberges fehlt uns jetzt nur mehr das „Ziel-S“. Jetzt heißt es die Zähne zusammenbeißen, denn in Bälde wird es noch ein bisschen steiler.

    Bild 7: Wir haben es nach diesen Stufen geschafft. Der Nasenweg ist in Kürze besiegt. Einer der längsten und steilsten Anstiege des U4-Marsches ist gemeistert. Das sollte uns doch einen richtigen Motivationsschub geben.

    Bild 8: Nun gut, auf diesem Berg geht`s jetzt tatsächlich nicht mehr höher. Etwa 260 Höhenmeter liegen vom Kahlenbergdorf aus hinter uns. Diese Aussichtsterrasse lässt uns einen wunderbaren Blick auf Klosterneuburg werfen. Die Schleifengeher werden dort auch hinunter müssen und wieder hinauf. Das ersparen wir uns.

    Bild 9: Genießen wir nun kurz einmal die Aussicht von hier. Wir erkennen die Donau, die 2 Ortschaften trennt. Auf der rechten Seite Klosterneuburg und auf der linken Seite Korneuburg.

    Bild 10: Wenn wir hier ein wenig nach rechts blicken, erkennen wir den Bisamberg und die Ortschaften Langenzersdorf und Strebersdorf.

    Bild 11: Wir haben die Burg auf dem Leopoldsberg umrundet und biegen nun nach rechts hinunter ab. Man kann hier auch nach vorne bis zum Ende des Gebäudes gehen und auf Wien hinabschauen. Wenn man dann nach rechts abbiegt, ist das auch richtig.

    Bild 12: Wir nähern uns dem Trennungspunkt von Etappe 2 und Schleife 2, der sich am bereits sichtbaren Parkplatz befindet. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Variante er wählen soll, hat noch ca. 100 Meter Zeit.

     

  3. Entscheidung: Schleife 2

    Wir haben uns entschieden, die Schleife 2 zu gehen. Entweder spontan oder weil es die geplante Strecke verlangt. Ist aber auch vollkommen egal, denn wir biegen beim Parkplatz nach rechts und folgen diesem bis zu einer öffentlichen Toilette, die unschwer zu erkennen ist. Dann geht es erstmal über den Kollersteig hinunter nach Klosterneuburg.

  4. Abschnitt: Abstieg "Kollersteig" - Klosterneuburg

    Bild 1: Jetzt geht es also los mit der Schleife 2. Das bedeutet, wir besuchen Klosterneuburg. Circa 250 Höhenmeter werden wir hinunter marschieren, um dann wieder hinaufzusteigen. Der Weg hinunter heißt übrigens Kollersteig. Sollte wer ein dringendes Bedürfnis verspüren, hier wäre der richtige Ort, um es zu beseitigen.

    Bild 2: Momentan können wir orientierungsmäßig rein gar nichts falsch machen. Wir genießen einfach die Natur und sind stolz auf unseren Tatendrang. Auch die Markierung zeigt uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. 

    Bild 3: Hier passen wir kurz einmal auf. Aber wir wissen ja, wir müssen talwärts. Also folgen wir der gelben Markierung und nicht der blauen. 

    Bild 4: Zur Bestätigung unserer Wegwahl hat man uns einen Pfeil errichtet. Auch Kollersteig stimmt. Was soll da noch schiefgehen? Genau … gar nichts.

    Bild 5: Wir haben den Wald verlassen und betreten Asphalt. Aber keine Angst, auch auf dieser Straße finden wir die gelben Markierungen. Jetzt geht es einige Zeit durch bewohntes Gebiet.

    Bild 6: Nun ist kurze Konzentration gefordert. Rechts geht`s zwar bergab, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass links eine gelbe Markierung zu erkennen ist. Wir halten uns demnach links. Keine Angst, es geht bald wieder bergab.

    Bild 7: Wunderbar ist der Ausblick auf Klosterneuburg von hier. Noch geht die Straße ein Stück gerade, aber schon bald geht es wieder hinunter. Es heißt für uns nun, einfach nicht mehr abbiegen. Immer auf dieser Straße bleiben, bis eine Kirche in Sicht kommt.

    Bild 8: Und hier ist sie auch schon die besagte Kirche. Die Straßen nach links und rechts empfinden wir maximal als Provokation. Noch geht es bergab, noch geht´s geradeaus. Gleich sind wir beim Wendepunkt.

    Bild 9: Wir sind nun genau auf Höhe der Kirche, die sich zu unserer Linken befindet. Nun sollten wir tatsächlich die Straßenseite wechseln, denn wir müssen um den Spitz herum, der den Kulminationspunkt dieser Schleife darstellt. Danach geht´s für uns wieder bergauf.

    Bild 10: Dies ist dieser Spitz, den wir angepeilt haben. Wir sind von links gekommen und gehen rechts wieder hinauf. Die Kirche ist nun genau hinter dem Tannenbaum. Wir werden sie aber gleich wieder sehen. Der Weg, der in späterer Folge zu einem Steig wird, heißt übrigens Josefsteig und ist bereits ab hier markiert, wie wir bald erkennen können.

  5. Abschnitt: Aufstieg "Josefsteig" - Kahlenberg

    Bild 1: Diese Tafel ist bei unserem Wendepunkt zu sehen. Nun wissen wir 100-prozentig, dass wir alles richtig gemacht haben. Von gelb sind wir gekommen und grün werden wir gehen. Manchmal ist alles ganz einfach.

    Bild 2: Wir marschieren diese Straße entlang, soweit wir sehen können. Diese ist durchgehend grün markiert. Was kann da schon passieren?

    Bild 3: Wären wir mit einem Fahrzeug unterwegs und wollten auf den Kahlenberg, müssten wir nun nach rechts auf die Höhenstraße abbiegen. Das machen wir auf gar keinen Fall. Wir wollen da zu Fuß hinauf und gehen weiter geradeaus, auch wenn es jetzt steil wird. Das wollten wir doch.

    Bild 4: Genau, diese Straße heißt Josefsteig. Da müssen wir hinauf. In weiterer Folge wird diese Straße zu einem Forstweg. Aber Geduld, noch ist es nicht soweit.

    Bild 5: Wir bleiben weiterhin auf der Straße, die hier noch immer Josefsteig heißt. Das Verkehrszeichen "Sackgasse" gilt nur für Autos, nicht für uns. Wir sind bald im Wald, zumindest für ein kurzes Stück.

    Bild 6: Auch bei diesen Tafeln kommen wir vorbei. Wir lassen uns dadurch aber nicht verwirren. Wir gehen einfach immer weiter bergauf.

    Bild 7: Noch einmal kurz Asphalt. Wenn wir uns kurz Zeit zum Umdrehen nehmen, werden wir bemerken, dass die Aussicht hier schon äußerst bemerkenswert ist.

    Bild 8: Es ist soweit, wir betreten endlich wieder Waldboden. 

    Bild 9: So ein Schranken kann uns sicherlich nicht stoppen. Wir begehen auch sicherlich nicht den Fehler, dahinter nach rechts abzubiegen.

    Bild 10: Jetzt verlassen wir den Forstweg nach rechts und folgen dem Waldweg bis zur Höhenstraße, wo wir auf die Etappengeher treffen.

    Bild 11: Jetzt heißt es tatsächlich aufpassen, da wir die Höhenstraße überqueren müssen. Manchmal ist hier ganz schön viel Auto- und Motorradverkehr. Also, schnell hinüber.

    Bild 12: Bei diesem Gasthaus, der Josefinenhütte, kommen die Sportler beider Routenvarianten wieder zusammen. Gemeinsam folgen wir nun dem Weg auf den Kahlenberg. Das Ziel des Teilstückes ist schon ganz nah.

    Bild 13: Wir haben das Ende des Parkplatzes am Kahlenberg erreicht. Hier überqueren wir die Straße, die zum Hotel führt. Wer noch schnell ein Andenken benötigt, ist bei diesem Kiosk goldrichtig. Allerdings kann man davon ausgehen, dass unsere Beine am nächsten Tag ein Andenken an heute sein werden.

    Bild 14: Der Endspurt zum Kahlenberg folgt. Wir begehen nicht den linken Weg, sondern wählen die Stufen, die uns zum Etappen- und Schleifenziel leiten.

    Bild 15: Wir erreichen das Elisabeth-Denkmal. Wer nicht auf Rekordkurs ist, sollte sich dieses schon einmal anschauen. Von hier sehen wir auch schon das Etappen- und Schleifenziel. Den Fernsehsender auf dem Kahlenberg. Es wird auch schon Zeit, sich zu überlegen, ob wir als nächstes Etappe 3 oder Schleife 3 in Angriff nehmen wollen.

  6. Ziel: Schleife 2

    Bild 1: Das Ziel von Etappe 2 und Schleife 2 ist erreicht! Die Wanderer, die die Schleife bezwungen haben, waren 3,2 km länger unterwegs als die Etappengeher, und haben auch ca. 230 Höhenmeter mehr überwunden. Wir befinden uns auf dem Kahlenberg, welcher 484 m hoch ist. Zur Rechten befindet sich die Stefaniewarte. Nun schnaufen wir einmal durch, hören auf unsere Beine, unseren Puls und unsere Motivation.

    Bild 2: Wir sollten uns jetzt einmal stärken, sowohl mit Getränken als auch mit einem kleinen Snack vielleicht. Währenddessen betrachten wir die Stefaniewarte und den dahinterstehenden Fernsehturm, der fast von ganz Wien aus zu sehen ist. Und natürlich sollte die Entscheidung über die nächste Routenwahl schön langsam getroffen werden. Auf geht´s Leute …

Etappe 3: Hoch Wien

  1. Start: Etappe 3

    Möglicherweise sind wir uns noch nicht sicher, ob wir den Abstieg nach Weidling und den Wiederaufstieg wagen sollen. Sowohl die Begeher der Etappe 3, als auch die Wanderer, die sich die Schleife 3 zutrauen, starten in die gleiche Richtung. Ein wenig Zeit, die Entscheidung zu überdenken, bleibt noch.

  2. Abschnitt: Kahlenberg Abstieg

    Bild 1: Wir marschieren auf diesem asphaltierten Weg und sind aber konzentriert, da zu unserer Rechten demnächst ein Steig abzweigt, den wir keinesfalls versäumen sollten.

    Bild 2: Und hier ist auch schon besagter Abzweiger. Er ist auf unserem Weg vom Kahlenberg weg, die erste Möglichkeit rechts abzubiegen. 

    Bild 3: Wir haben den schmalen Waldweg verlassen und erreichen diese Brücke, die über die Höhenstraße führt. Man hat hier nur die Gelegenheit links die Stiegen hinabzusteigen. Also machen wir das.

    Bild 4: Die Stufen hinunter und den Schwung beibehalten. Wir nehmen keinen Richtungswechsel vor. Allerdings sollte schön langsam eine Entscheidung getroffen werden, welchen Weg wir einschlagen möchten. Wenn wir das nicht schon gemacht haben.

  3. Entscheidung: Etappe 3

    Es ist nun der Zeitpunkt gekommen, sich von den Begehern der Schleife 3 zu verabschieden. Diese werden nach Weidling absteigen (gelber Pfeil) und bei der Jägerwiese wieder auf unseren Pfad treffen.

    Wir behalten aber die Richtung bei und steuern auf den Vogelsangberg zu.

  4. Abschnitt: Vogelsangberg

    Bild 1: Wir haben uns für den asphaltierten Weg, der sich rechts an die Höhenstraße anschmiegt, entschieden. Das ist richtig so. Nun können wir bis zur nächsten Wegkreuzung tatsächlich nichts falsch machen. Einfach weitergehen.

    Bild 2: Achtung Richtungswechsel! Nur nicht geradeaus gehen. Wir biegen nun rechts in den Wald hinein zur Sulzwiese. 

    Bild 3: Volle Konzentration meine Damen und Herren. Sollten wir versehentlich hier rechts abbiegen, stehen wir im Vorgarten eines Restaurants und somit in einer Sackgasse. Da der Schranken, der zumeist verschlossen ist, für Wanderer legal umgehbar ist, soll er auch für uns kein Hindernis darstellen. Die Begeher der ersten drei Etappen begehen hier erstmals niederösterreichischen Boden.

    Bild 4: Rechts wäre falsch. Hinauf ist richtig. Wir erkennen zur Linken einen Wegweiser, der uns genau das bestätigt. Aber betrachten wir diesen Wegweiser selbst einmal.

    Bild 5: Hier ist der Beweis, dass wir den Forstweg hinauf müssen, denn alle drei Wegpunkte sind auch unsere Ziele auf dieser Etappe. Zusätzlich werden wir dazwischen auch den Vogelsangberg ersteigen.

    Bild 6: Wir haben den steilen Anstieg überwunden und können auf diesem ebenen Wegstück etwas unseren Puls beruhigen. 

    Bild 7: Nun heißt es aber wirklich genau aufpassen. Nur nicht bei der ersten Gabelung nach links hinunter marschieren. Man sieht rechts einen gelben Wegweiser, der uns zur Jägerwiese leitet. Also geradeaus gehen, aber nur bis zur Wiese im Vordergrund. Denn hier müssen wir uns dann doch links halten und über die Wiese unmarkiert den Vogelsangberg besteigen.

    Bild 8: Die besagte Wiese ist erreicht. Wir blicken nach links. Wir sollten Steigspuren durch die Wiese erkennen können. Diesen folgen wir bis zum Waldrand, wo der Steig einfach zu erkennen ist. Sollte die Spur durch die Wiese nicht erkennbar sein, gehen wir vor bis zu dem markanten Busch links des Forstweges und biegen 90°ig nach links ab. Auch so erreichen wir den Steig im Wald.

    Bild 9: So schaut der Steig, der übrigens nicht markiert ist, aus. Man marschiert immer bergauf. Wenn, wie auf diesem Bild (links), ein Pfad nicht bergan geht, ist man falsch. Aber das passiert uns nicht auf diesen paar Höhenmetern.

    Bild 10: Wir haben den Gipfel des Vogelsangberges erreicht. Mit 516 m ist dieser die dritthöchste Erhebung in Wien. Gratuliere!

    Bild 11: Wir verlassen nun den Gipfel in die entgegengesetzte Richtung, aus der wir gekommen sind. Das sollte uns eigentlich gelingen. Der Weiterweg auf dieser Etappe führt uns zur Jägerwiese.

  5. Abschnitt: Jägerwiese

    Bild 1: Das ist die Charakteristik des Abstiegspfades am Vogelsangberg. Wenn wir hier nach vorne blicken, erkennen wir bereits die Habsburgwarte auf dem Gipfel des Hermannskogels. Das Ziel der Etappe 3 und der Schleife 3.

    Bild 2: Der Waldsteig findet sein Ende bei der Forststraße, die wir vor dem Vogelsangberg verlassen haben. Ein Grenzstein steht hier als Anhaltspunkt. Nun ja, nicht nach rechts abbiegen, denn da geht es ja wieder retour. Und wenige Meter nach dem Grenzstein verleitet ebenfalls ein Steig nach rechts zum Verlassen des Forstweges. Auch den beachten wir nicht. Einfach auf dem Hauptweg bleiben.

    Bild 3: Leicht bergab und orientierungsmäßig einfach verläuft momentan der Forstweg Richtung Jägerwiese. Genießen wir das kurze Stück der Entspannung.

    Bild 4: Wenige Meter noch, dann haben wir die Jägerwiese erreicht. Jetzt nur nicht nach links abbiegen. Einfach geradeaus.

  6. Zusammenkunft: Etappe 3 & Schleife 3

    Da sind sie ja wieder, die Schleifengeher, die von Weidling herauf gekommen sind. Hier bei der Jägerwiese vereint sich die Etappe 3 mit der Schleife 3. Gemeinsam nehmen wir den letzten Abschnitt in Angriff. Es geht hinauf auf den höchsten Punkt von Wien, den Hermannskogel.

  7. Abschnitt: Hermannskogel

    Bild 1: Wir lassen das Gasthaus rechts liegen, oder auch nicht. Zum Pausieren wäre es ganz günstig. Jedenfalls bleiben wir links der Wiese auf dem asphaltierten Weg. Aber Achtung! Am Ende der Jägerwiese zweigt unsere Route nach rechts ab.

    Bild 2: Aufpassen, Leute, aufpassen! Wir müssen uns noch am rechten Rand des asphaltierten Weges halten. Fälschlicherweise links gegangen, und wir wären wieder am Vogelsangberg. Fälschlicherweise im Wald den Schottersteig hinunter gegangen, und wir wären in Sievering. Rechts bleiben!

    Bild 3: So schaut der Schlussanstieg auf den höchsten Berg Wiens aus. Zugleich ist dies auch das steilste Stück am gesamten Originalweg. Wir können uns auch noch am Wegweiser am Beginn des Steiges vergewissern. Nur noch ein paar Minuten ...

    Bild 4: Beweis erbracht. Wir sind auf dem richtigen Weg. Allerdings sollten wir keine 25 Minuten brauchen, denn das wäre doch recht langsam für das, was wir noch vor uns haben.

    Bild 5: Es geht tatsächlich steil hinauf, wie es sich gehört auf einem höchsten Berg eines Bundeslandes.

    Bild 6: Es wird immer steiler und steiler, aber es geht dafür auch höher und höher.

    Bild 7: Wir haben die Schlüsselstelle erreicht, nicht nur wegen der Steilheit, sondern wegen der Rutschgefahr in diesem Abschnitt. Nicht nur bei Nässe sollte man hier aufpassen, sondern auch wegen des losen Gesteins am Weg. Und ja nicht nach rechts das Wegerl hinuntersteigen.

    Bild 8: Das Schlimmste ist überwunden. Nur jetzt nicht den Fehler begehen und links den scheinbar bequemeren Steig begehen.

    Bild 9: Das Ziel ist in Sicht, der höchste Berg von Wien mit der Habsburgwarte. Ein paar Meter noch, dann geht es in Wien nicht höher hinauf.

  8. Ziel: Etappe 3

    Wir stehen auf dem Hermannskogel. Dieser ist mit 544 m der höchste Punkt in Wien. Wollen wir eine schöne Aussicht genießen, müssen wir auch noch auf die Habsburgwarte hinauf, denn von unten sieht man nur Bäume. Dafür haben wir das schöne Gefühl, dass wir heute nicht mehr höher steigen müssen. Vielleicht noch oft, aber sicher nicht höher.

Schleife 4: Hinterweidling

  1. Start: Schleife 4

    Die Habsburgwarte auf dem Hermannskogel ist Startpunkt der Etappe 4 und der Schleife 4. Die Etappe 4 ist nicht nur sehr kurz, sondern auch die einzige, die nur bergab geht. Die Wanderer, die sich für die Schleife entscheiden, marschieren hinunter nach Hinterweidling und kommen dann wieder hinauf zum "Grüass di a Gott Wirt". Wir müssen uns hier noch nicht entscheiden, welche Route wir bevorzugen.

  2. Abschnitt: Hermannskogel Abstieg

    Bild 1: So beginnen die Routen Etappe 4 und Schleife 4. Der Weg verläuft in der gleichen Richtung, in der die vorige Etappe beziehungsweise Schleife geendet hat.

    Bild 2: Wenn wir uns vom Gipfel wegbegeben, bemerken wir diese Tafeln. Darauf sind die Wegpunkte beider Routen angeführt. Es kann losgehen.

    Bild 3: Circa 100 Meter nach dem Gipfel könnte man nach rechts abbiegen, was wir aber nicht machen. Wir behalten die Richtung bei, was auch der Wegweiser auf der rechten Seite des Weges bestätigt.

    Bild 4: Nochmals besteht die Gefahr, durch falsches Abbiegen die richtigen Routen zu verlassen. Nur nicht den rechten Steig wählen. Die Linkskurve ist für uns von Bedeutung.

  3. Entscheidung: Schleife 4

    Die einen haben jetzt die Qual der Wahl, die anderen wissen schon längst, welchem Weg sie nun folgen werden. Jedenfalls werden jene, welche die Etappe 4 gehen möchten, auf dem Forstweg bleiben und somit nach links schwenken, während die Schleifengeher rechts auf ein schmales Wegerl abzweigen, das über den Gustav-Fischer-Steig nach Hinterweidling führt.

  4. Abschnitt: Abstieg "Gustav-Fischer-Steig" - Hinterweidling

    Bild 1: Der Wegweiser beim Abzweiger bestätigt unser Vorhaben. 

    Bild 2: Die nächste Zeit werden wir auf diesem wunderschönen Waldweg verbringen. Er scheint übermarkiert zu sein, aber bei viel Laub oder sogar Schnee ist die Farbe an den Bäumen doch äußerst hilfreich.

    Bild 3: Da soll noch einmal einer sagen, so ein schmales Waldwegerl ist nicht wunderbar.

    Bild 4: Wir haben soeben ein Steilstück des Steiges hinter uns gebracht und da taucht doch tatsächlich eine Forststraße auf. Diese werden wir nach allen Regeln der Kunst ignorieren. Gegenüber sehen wir nämlich die wichtige rote Markierung und die leitet uns bergab. Dorthin, wo wir bereits die ersten Häuser von Hinterweidling erkennen.

    Bild 5: Natürlich fehlen hier einige Bäume nach Forstarbeiten, aber unser Weg ist trotzdem gut zu erkennen.

    Bild 6: ACHTUNG! Vollste Konzentration! Der Weg geradeaus sieht unglaublich einladend aus. Aber plötzlich ist da eine scharfe Kurve nach links zu erkennen, der wir unbedingt folgen müssen. Jetzt bitte nicht plaudern, sondern abbiegen!

    Bild 7: Wir erreichen nach ein paar Metern diese Wiese, welche wir zur Straße hin überqueren. Hier haben wir Hinterweidling erreicht, aber noch nicht den Punkt, wo wir mit dem Wiederaufstieg beginnen können. Dazu blicken wir auf der Straße nach links, denn in diese Richtung werden wir uns fortbewegen.

  5. Abschnitt: Hinterweidling

    Bild 1: Wir haben das Ende der Wiese erreicht und blicken nach links. Wir sehen eine unendlich lange Straße, der wir nun entlanggehen sollen. Aber keine Angst liebe Leute, so lang ist sie nicht. 

    Bild 2: Na bitte. Ein paar hundert Meter später erkennen wir diese Brücke. Hier werden wir nach rechts abbiegen und diese überqueren. Dann geht es nur noch ein paar Meter der Straße entlang. 

    Bild 3: Wir haben uns nach rechts gewendet und stehen vor besagter Brücke. Diese werden wir nun überschreiten und sofort danach einen Linksschwenk unternehmen.

    Bild 4: Die Brücke ist überquert, die Straßenseite auch und der Schranken ist für uns kein Hindernis. Außerdem wäre auch noch ein offizieller Wegweiser nach der Brücke zu sehen gewesen, der den Aufstieg zum "Grüass Di a Gott Wirt" bestätigt. Auf geht`s.

  6. Abschnitt: Aufstieg "Schützengraben" - "Grüass Di a Gott Wirt"

    Bild 1: Wir haben den Schranken auf listige Art und Weise umgangen und sehen eine breite Forststraße vor uns. Diese endet am Ende dieser Wiese und wird zu einem schmalen, aber markierten Weg. Folgen wir erst mal dieser Forststraße.

    Bild 2: Jetzt sind wir mittendrin im Schützengraben. Der Weg ist blau markiert und momentan nicht zu verfehlen.

    Bild 3: Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir bei diesem Anstieg den Bach queren müssen. Aber alles halb so wild.

    Bild 4: Der Weg ist wirklich ausgezeichnet markiert. Wenn man ein bisschen aufpasst, kann eigentlich nichts passieren.

    Bild 5: Wie versprochen überqueren wir nochmals den Bach. Auf der anderen Bachseite beginnt der eigentliche Anstieg zum Schleifenziel.

    Bild 6: Nur nicht links gehen ist die Devise. Außerdem müssen wir ja hinauf, und das gelingt uns am rechten Weg.

    Bild 7: Endspurt Leute! Dort, wo links die Sträucherzeile endet, enden auch die Etappe 4 und die Schleife 4. Davor müssen wir eventuell noch den Morast besiegen.

  7. Ziel: Schleife 4

    Bild 1: Wir haben die Schleife 4 erfolgreich hinter uns gebracht. Die Etappengeher sind beim Haus von links oben gekommen. Wollen wir uns gemeinsam eine kleine Stärkung genehmigen?

    Bild 2: Das Etappenziel ist mit der Sieveringer Straße erreicht. Diese verbindet Sievering mit Hinterweidling. Am Kulminationspunkt dieser Straße steht das Haus "Grüass Di a Gott Wirt".

Etappe 5: Wirt-zu-Wirt-Sprint

  1. Start: Etappe 5

    Wir stehen am Ende der Etappe 4 und sehen vor uns die Sieveringer Straße. Die Wanderer, die die Schleife 5 in Angriff nehmen, orientieren sich nun nach links. Wir, die Etappengeher, benützen nach dem Überqueren der Sieveringer Straße den asphaltierten Weg, der geradeaus in den Wald führt.

  2. Abschnitt: Aufstieg Häuserl am Roan

    Bild 1: Also momentan können wir nichts falsch machen. Wir könnten natürlich einen Blick auf die Wegweiser werfen. Warum eigentlich nicht?

    Bild 2: Der Blick auf den Wegweiser bestätigt die Route zum Etappenziel "Häuserl am Roan".

    Bild 3: Wir bleiben immer auf diesem Weg, auch wenn uns manchmal markierungslose Abzweiger zum Abschweifen provozieren.

    Bild 4: Der einzige echte Abzweiger bei dieser Etappe würde uns fälschlicherweise zum Restaurant „Häuserl am Stoa“ und nicht zum „Häuserl am Roan“ leiten. Wenn man das „Häuserl am Stoa“ besuchen möchte, wäre das bei Schleife 5 möglich. Diese führt da nämlich vorbei. Wir bleiben aber bei der blauen Markierung.

     

     

  3. Ziel: Etappe 5

    Bild 1: Unser Etappenziel ist in Sicht, das „Häuserl am Roan“. Man würde es zwar nicht vermuten, aber man hat hier auch einen Gipfel bestiegen, den Dreimarkstein. Dieser Berg ist 454 m hoch und bildet die Grenze der Wiener Bezirke 17, Hernals und 19, Döbling. Außerdem ist hier auch die Grenze zum niederösterreichischen Ort Weidling.

    Bild 2: Das Etappen- und Schleifenziel "Häuserl am Roan".

     

     

Etappe 6: Die Kürzeste

  1. Start: Etappe 6

    Start zur Etappe 6 und zur Schleife 6. Die Etappe 6 ist die absolut kürzeste Teilstrecke von allen. Warum darf sich dieser Abschnitt überhaupt Etappe nennen? Schuld daran sind die Schleife 6 und die Schleife 7. Die eine endet bei den 2 Gehängten und die andere beginnt dort. Für den Gesamtweg ist es ja vollkommen egal, wie lang eine Etappe ist.

  2. Abschnitt: zu den Zwei Gehängten

    Wir haben das "Häuserl am Roan" verlassen und marschieren entlang des Geländers, welches unseren Weg von der Höhenstraße trennt. Wir werden in Kürze unser Etappenziel erkennen.

  3. Ziel: Etappe 6

    Und da sind wir schon. Von links kommt die Schleife 6 aus Salmannsdorf herauf. Wir sind in wenigen Minuten hierher zu den "Zwei Gehängten" gesprintet. 

Etappe 7: Hameau

  1. Start: Etappe 7

    Bild 1: Eben noch Ziel von Etappe 6 und Schleife 6 ist diese Tafel bereits wieder der Startpunkt zu neuen Zielen. Etappe 7 steht bei uns auf dem Programm. Noch eine, die letzte der 4  „Sprintetappen“. 1,2 km Distanz gepaart mit 56 hm. Also das sollte doch zu schaffen sein. Unser Etappenziel heißt nun „Hameau“.

    Bild 2: Das ist bekanntermaßen unser Ausgangspunkt. Zur Erinnerung nochmals: von links erreichte die Schleife 6 diesen Punkt. Nach rechts müssen die Wanderer gehen, die die Schleife 7 nach Weidlingbach in Angriff nehmen möchten. Da wir uns für die Etappe 7 entschieden haben, marschieren wir geradeaus, dem roten Pfeil nach. Die Wegmarkierung für diesen Abschnitt ist übrigens ebenfalls rot.

  2. Abschnitt: zum Hameau

    Bild 1: Wir lassen uns von solchen Abzweigern nicht irritieren. Das sind lediglich Ablenkungsmanöver. Die Richtung, die wir beibehalten, ist absolut korrekt, das beweisen auch die Markierungen auf den Bäumen.

    Bild 2: Auch in diese Falle tappen wir nicht. Wir werden auf gar keinen Fall nach links abbiegen. Diese Wegweiser deuten darauf hin, den Döblinger Ort Salmannsdorf zu besuchen. Wer unbedingt nach Salmannsdorf möchte, hat die Gelegenheit, wenn er beim nächsten Mal Schleife 6 statt Etappe 6 erwandert. Heute gehen wir hier unbeirrt geradeaus.

    Bild 3: Wir haben das Etappenziel eigentlich bereits erreicht. Fehlt nur mehr der Besuch der Gipfelwiese, die zu unserer Linken im Wald eingebettet ist. Also ein kurzes Stück noch und dann ein paar Meter links. Und unsere Kollegen, die Weidlingbach besucht haben, kommen auch schon herauf.

    Bild 4: Nur noch 3 Höhenmeter zur Gipfelwiese. Das schaffen wir.

  3. Ziel: Etappe 7

    Wir haben das Hameau erreicht und somit sind Etappe 7 oder Schleife 7 erledigt für heute. Wir befinden uns auf dem höchsten Punkt von Neuwaldegg, einem Ort im Wiener Bezirk Hernals (dem 17.). 464 m hoch ist dieser „Berg“. Das Häuschen sieht zwar einladend aus, dient aber nur als Regenschutz.

Etappe 8: Exelberg

  1. Start: Etappe 8

    Gleich hier am Beginn der Etappe 8 verlassen uns die Schleifer, da sie zum Schwarzenbergpark hinunter marschieren. Wir hingegen werden mit nicht allzu vielen Höhenmetern den Exelberg anvisieren. Dort werden wir die Streber wieder treffen.

  2. Abschnitt: Exelberg

    Bild 1: Wenn wir auf der Wiese zu dem Haus schauen, dann drehen wir uns um 90° nach rechts. Kann sein, dass dieser merkwürdige Hase nicht immer hier sitzt, aber wir gehen trotzdem rechts an ihm vorbei in den Wald hinein. Dort treffen wir sofort auf den markierten Weg und behalten die Richtung bei.

    Bild 2: Bald nach der Gipfelwiese kommen wir zu diesem Abzweiger. Eigentlich wäre es egal, für welchen Weg man sich entscheidet. Aber wir haben uns entschieden, dass man rechts gehen soll. Der roten Markierung folgen wir ab jetzt.

    Bild 3: Weit sind wir noch nicht auf dieser Etappe marschiert, da passieren wir diese Lacke, an der wir rechts vorbei gehen. Diese Lacke ist übrigens permanent hier.

    Bild 4: Wir können uns momentan nicht verirren, auch wenn wir es wollten. Ist dem Hasen anscheinend auch so ergangen, nachdem er in die Markierung gehoppelt ist.

    Bild 5: Das ist sicherlich eine schönsten Wegstrecken des gesamten u4-Marsches.

    Bild 6: Man kann den nächsten Teilerfolg verbuchen, da wir den Exelberg erreicht haben. Gemeinsam mit den Schleifengehern, die vom Schwarzenbergpark hier herauf gekommen sind, richtet sich unsere Blickrichtung nach rechts, denn dort müssen wir hin.

  3. Abschnitt: Sophienalpe

    Bild 1: Wir müssen die Straße zu dem gegenüberliegenden Parkplatz überqueren, dann gehen wir zum rechten Ende des Parkplatzes, wo wir ein schmales Wegerl erkennen können. Dort werden wir uns hin begeben.

    Bild 2: Wir sind am Ende des besagten Parkplatzes und sehen jetzt ganz deutlich das Wegerl, das in den Wald hinein führt.

    Bild 3: Die blaue Markierung führt uns zu unserem Etappenziel. Momentan ist die Wegfindung auch kein Problem.

    Bild 4: Jetzt heißt es kurz einmal aufpassen. Wir wählen den rechten Weg.

    Bild 5: Unser Pfad wird wieder breiter, markiert ist er auch und ganz vorne erahnen wir eine Lichtung. Na dann.

    Bild 6: Und da ist diese Lichtung bereits. Wir entscheiden uns, sofort auf die Wiese zu wechseln, obwohl man laut Markierung auch noch ein Stück geradeaus gehen könnte. In diesem Fall ist das wirklich egal.

    Bild 7: Natürlich finden wir auf dieser Wiese keine Markierung, aber erkennbar ist der Weg trotzdem. 

    Bild 8: Dieser Zuschauer steht wahrscheinlich nicht immer dort, aber er zeigt uns, dass wir auf dem korrekten Weg sind.

    Bild 9: Nach der Wiese sind wir ein Stück durch lichten Wald marschiert und erreichen die Zufahrtsstraße zur Sophienalpe. Hier müssen wir unbedingt links abbiegen.

    Bild 10: Endspurt zum Schleifen- und Etappenziel. Geschätzte 200 Meter noch, dann ist auch dieses Teilstück in trockenen Tüchern. Aufpassen sollten wir trotzdem. Die Sophienalpe ist zwar leider dauerhaft geschlossen, aber es könnte sich doch ein Auto hierher verirren.

  4. Ziel: Etappe 8

    So, da wären wir. Eine der längsten Etappen liegt hinter uns. Auch die Schleife 8 war nicht die Kürzeste. Leider ist dieses Lokal keine Option mehr für eine Stärkung. Da müssen wir schon im Rucksack kramen. Dabei können wir überlegen, ob wir die Etappe 9 zum Schottenhof marschieren oder uns für die Königsschleife 9 über Vorderhainbach entscheiden.

Schleife 9: Vorderhainbach

  1. Start: Schleife 9

    Die berüchtigte Schleife 9, die Monsteretappe schlechthin. Vor uns warten 13 km Distanz, 290Hm Aufstieg und 400 Hm Abstieg. Diese Route besteht nicht nur aus zwei gewaltigen Anstiegen, sondern ist bei der Überquerung der Steinernen Lahn auch noch markierungslos und teilweise scheinbar weglos. Diese Schleife ist für viele eine Tageswanderung, aber für uns ist es bereits der 9. Streckenteil. Und der hat es tatsächlich in sich. Doch wir sind bereit für den ganz normalen Wahnsinn. Los Leute!

  2. Abschnitt: Abstieg Vorderhainbach

    Bild 1: Ein finaler Blick auf den Wegweiser bei der Sophienalpe. Unsere Teilziele sind nun Franz-Karl-Fernsicht, Mostalm, Vorderhainbach.

    Bild 2: Wir starten auf der Forststraße entlang der großen Wiese. Dort, wo die Straße in den Wald mündet, befindet sich schon die Franz-Karl-Fernsicht.

    Bild 3: Momentan ist die Routenfindung sehr einfach.

    Bild 4: Bei dieser Weggabelung halten wir uns rechts Richtung Mostalm.

    Bild 5: Wie bereits erwähnt, erreichen wir beim Waldrand die Franz-Karl-Fernsicht.

    Bild 6: Kurz danach lassen wir den Weg nach links auch dort liegen. Wir begehen weiterhin die Forststraße.

    Bild 7: Hier könnten wir Tempo machen. Aber Vorsicht, der Weg ist noch sehr weit und wir sollten die Körner nicht vorzeitig verschießen.

    Bild 8: Wir erblicken bereits die Mostalm. Dieses beliebte Ausflugsziel hat leider seit einiger Zeit dauerhaft geschlossen. Also keine Pause.

    Bild 9: Knapp am Haus vorbei, überwinden wir eine kleine Kuppe.

    Bild 10: Nach der Mostalm wird die Forststraße zu einem Weg, der am Waldrand nicht zu verfehlen ist.

    Bild 11: Wir bleiben auf der Wiese, bis der Weg in den Wald leitet.

    Bild 12: Diese Wegkreuzung ist von Bedeutung, da der rechte Weg zur Mauerbachwiese führt, während der linke Ast der Richtige ist. Konzentration!

    Bild 13: Auch die darauffolgende Gabelung verlangt von uns Aufmerksamkeit. Rechts der roten Markierung entlang ist die korrekte Wahl.

    Bild 14: Nun steht einer gesicherten Ankunft in Vorderhainbach eigentlich nichts mehr im Wege.

    Bild 15: Rechts von uns befindet sich ein herrlich ausgebauter Singletrail für Mountainbiker. Dort haben wir aber nichts zu suchen.

    Bild 16: Fast schon im bebauten Gebiet gibt es noch eine Abzweigung nach rechts. Die nehmen wir auf gar keinen Fall. Die Markierung zeigt es ja auch.

    Bild 17: Dieser Zaun führt uns nun zum Ende des Abschnitts.

    Bild 18: Dort, wo sich unser Weg mit einer Forststraße vereint, ist nicht nur Vorderhainbach erreicht, sondern auch der Beginn eines neuen Abschnittes.

  3. Abschnitt: Dianabründl

    Bild 1: Dieser Abschnitt führt uns am Dianabründl vorbei. Um dieses zu erreichen, sind wir links auf die Forststraße abgebogen. Der Wegweiser beweist es.

    Bild 2: Natürlich wollen wir hier keinen Hausbesuch abstatten.

    Bild 3: Immer der Forststraße entlang gelangen wir zu diesem Abzweiger. Nicht gerade hinauf, sondern über die Brücke nach rechts.

    Bild 4: Nach einigen Marscheinheiten erreichen wir zu unserer Linken das besagte Dianabründl.

    Bild 5: Nicht sehr weit vom Dianabründl entfernt, zeigt sich uns eine Wegalternative. Und zwar die nach rechts unten. Dieses Angebot nehmen wir dankend an. Nun geht`s bergab Richtung 14. Bezirk durch den Jägerwald.

  4. Abschnitt: Jägerwald

    Bild 1: Vorerst bleiben wir auf der Forststraße, obwohl die blaue Markierung für uns von Bedeutung sein wird.

    Bild 2: Wenn der markierte Steig aber nach links abbiegt, dann machen wir Gebrauch von diesem.

    Bild 3: Wir behalten immer die Markierungen im Auge.

    Bild 4: Auch bei dieser verführerischen Abzweigung sind wir standhaft. Immer der Nase nach.

    Bild 5: Irgendwann erreicht unsere Forststraße urbanes Gebiet. Dieses betreten wir aber nicht.

    Bild 6: Kurz vor den Häusern erkennen wir ein Wegerl, das im Wald bleibt. 90°ig sind wir von der Forststraße abgebogen.

    Bild 7: Wenn wir immer die Richtung beibehalten, dann kreuzen wir eine relativ breite Forststraße. Da wollen wir nun nach links abbiegen.

    Bild 8: Links sehen wir eine große Wiese. Der Forstweg führt an dieser entlang, bis er eine Brücke zum Überqueren anbietet. Hier beginnt der Anstieg über die Steinerne Lahn.

  5. Abschnitt: Steinerne Lahn Aufstieg

    Bild 1: Wir haben die Brücke überquert und halten uns sofort links, ein kurzes Stück parallel zur Forststraße.

    Bild 2: Nun heißt es, voll bei der Sache zu sein. Wir dürfen nicht bis zu dem kleinen Steinbruch gehen. Konzentriert blicken wir nach rechts. Da erkennen wir Steigspuren, denen wir nun folgen.

    Bild 3: Es ist nicht einfach, aber wenn man genau schaut, dann erkennt man den Steig. Und es sind tatsächlich nur die ersten Meter, bei denen man sich versteigen kann.

    Bild 4: Dann wird es ein wenig besser mit der Wegfindung. Ein Stück nach rechts und man bekommt Einblick in einen kleinen Graben.

    Bild 5: Der Steig führt links des Grabens geradeaus.

    Bild 6: Wir müssen einfach ganz genau schauen, dann macht man die Sache schon richtig.

    Bild 7: Der Anstieg dreht wieder ein Stück nach links zu einer Kuppe.

    Bild 8: Nun erkennen wir eine wunderbare Waldschneise, der wir bis zum höchsten Punkt folgen.

    Bild 9: Am Ende der Schneise steigt man ganz einfach zum Gipfel hinauf. Diesen kann man nach der Schneise nicht verfehlen, auch wenn der Steig verloren gegangen ist. Einfach zum höchsten Punkt marschieren.

    Bild 10: Wie es auf einem Gipfel üblich ist, von dort geht es überall bergab.

  6. Abschnitt: Steinerne Lahn Abstieg

    Bild 1: Wir steigen nun vom Gipfel wieder ab. Wir stehen auf dem Gipfelgrat. Hier sehen wir rechter Hand den Steig wieder. Folgen wir diesem.

    Bild 2: Der Steig dreht leicht nach links.

    Bild 3: Der Wald ist hier sehr dicht, aber umso besser ist das Wegerl zu erkennen.

    Bild 4: Eine richtige Waldschneise wird erreicht. Dieser folgen wir, aber noch sind wir nicht in Sicherheit.

    Bild 5: Am Ende der Schneise wird es nochmals prekär. Wir halten uns links und konzentrieren uns nur auf den Boden.

    Bild 6: Das Rätsel der Wegfindung entknotet sich schön langsam. Diesem alten Fahrweg gilt es nun zu folgen, auch nach rechts.

    Bild 7: Der Weg wird wieder enger, aber doch gut zu erkennen. Vorausgesetzt, man hält die Konzentration hoch.

    Bild 8: Jetzt gelangen wir wieder zu einer Geländekuppe. Da sind wir goldrichtig.

    Bild 9: Hinter der Kuppe erreichen wir die nächste Waldschneise. Orientierungsmäßig haben wir hier schon gewonnen.

    Bild 10: Wunderbar ist der Blick hinunter. Nicht wegen der tollen Aussicht, sondern weil wir bereits eine Forststraße erkennen.

    Bild 11: Und dann haben wir diese auch schon erreicht. Hier biegen wir rechts ab. Steinerne Lahn, du warst eine wahre Aufgabe, aber wir haben sie geschafft.

    Bild 12: Gemeinsam mit den Etappenwanderern steuern wir das Schleifenziel durch den Schottenwald an.

  7. Abschnitt: Schottenwald

    Bild 1: Auf dem Weg zum Schottenhof bleiben wir zunächst auf der Forststraße. Auch bei diesem Kreuz ändern wir nicht die Richtung.

    Bild 2: Das ist das sogenannte Suhsmannkreuz.

    Bild 3: Gerade der Straße nach. Nicht links, nicht rechts, immer gerade.

    Bild 4: Wir erreichen einen Abschnitt, auf dem tonnenweise Schnittholz lagert. Und bei einem kleinen Platz müssen wir ein paar Meter nach links, um dann auf einem schmalen Waldweg die gleiche Richtung wieder aufzunehmen. Natürlich hätten wir auch das Schild "Sackgasse" gesehen.

    Bild 5: Hier heißt es wieder einmal aufpassen. Wie wir bereits wissen, müssen wir das schmale Waldwegerl nehmen. Nichts anderes.

    Bild 6: Es ist tatsächlich nicht so schwierig.

    Bild 7: Wenn wir die gelbe Markierung sehen, dann kann nun nichts mehr passieren.

    Bild 8: Etappengeher und Schleifengeher haben den 9. Streckenabschnitt gleich hinter sich gebracht.

    Bild 9: Wir haben den Parkplatz des Schottenhofs erreicht. Obwohl es das Lokal Schottenhof nicht mehr gibt, bleibt der Name dieses Ortes bei den Wienern immer gleich.

  8. Ziel: Schleife 9

    Grandios, einfach grandios. Dieser Leistung auf der vorletzten Schleife gebührt höchster Respekt. Jetzt dürfen uns die Beine aber schon schmerzen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns entscheiden müssen. Noch eine Schleife anhängen oder doch jetzt die Etappe 10 zum Abschluss. Die meisten wissen es bereits, obwohl man eigentlich auf schnellstem Wege nach Hütteldorf möchte. Ich würde sagen: Trinken wir jetzt doch einmal etwas.

Etappe 10: Jubiläumswarte

  1. Start: Etappe 10

    Die Begeher der Etappe 10 und der Schleife 10 müssen sich nun verabschieden, denn die Wege verlaufen bereits ab hier getrennt.

  2. Abschnitt: Jubiläumswarte

    Bild 1: Durchschnaufen Leute, denn wir beginnen mit dem Endspurt nach Hütteldorf. Noch ein letzter Blick hinauf zu diesem Tafelangebot. Für uns ist der Wegweiser "Jubiläumswarte" entscheidend. Los geht`s.

    Bild 2: Schon nach wenigen Metern könnte man falsch abbiegen. Mit uns aber nicht, aber sicher nicht. Gerade weiter ist die Devise.

    Bild 3: Und kurz danach die nächste Falle. Wir behalten unsere Richtung bei. Vorne sieht man schon die Steigung.

    Bild 4: Bereits am Beginn der Steigung führt ein Weg nach links hinunter. Diesen ignorieren wir und betrachten die gelbe Markierung auf dem Baum links daneben.

    Bild 5: So schaut`s nämlich aus. So und nicht anders.

    Bild 6: Am Ende der Steigung folgt die nächste Kreuzung. Auch hier blicken wir eher abschätzig nach links.

    Bild 7: Wir haben die erste Anhöhe gleich erreicht. Hier stoßen die Schleifengeher von Neuwaldegg zu uns. Nur nicht rechts abbiegen.

    Bild 8: Hier haben wir den Sattel zwischen Heuberg und Jubiläumswarte erreicht. Wir begrüßen unsere Freunde von der Schleife, die sich von links annäherten.

    Bild 9: Wir haben die Richtung beim Sattel nach rechts gewechselt und steuern auf die Wiese zu.

    Bild 10: Deutlich sind Fahrzeugspuren auf der Wiese erkennbar. Diesen folgen wir.

    Bild 11: Auch ohne Farbgebung sollte es kein Problem sein, von der Wiese in den Wald zu finden.

    Bild 12: Viel breiter hätte man uns den Weg nicht machen können. Verlaufen ist momentan nahezu unmöglich.

    Bild 13: Manchmal hilft es, wenn man noch etwas Kraft für einen Sprung im Körper hat.

    Bild 14: Wir sind knapp vor der Jubiläumswarte. Gehen wir weiter geradeaus, bis wir die Straße sehen. Sicher ist sicher.

    Bild 15: Wir bleiben bis zu dieser Wiese auf unserem Kurs. Dort biegen wir nach rechts ab und wandern von da an parallel zur Straße weiter.

    Bild 16: Wer sich hier vergeht, ist selber schuld.

    Bild 17: Dieses Gebäude erblicken wir zu unserer Rechten.

    Bild 18: Und ein paar Meter daneben schauen wir auch schon hinauf zum Turm der Jubiläumswarte. Der nächste Abschnitt ist geschafft.

  3. Abschnitt: Satzberg

    Bild 1: Möglicherweise möchte man den Turm auch besteigen, es ist aber im Zuge der Strecke kein Muss. Wir verlassen jetzt aber den Aussichtsturm entlang des Pelzer Rennweges.

    Bild 2: Wir gehen allerdings parallel zur Straße auf dem Waldweg.

    Bild 3: Die Wiese überqueren wir, bis wir die Quergasse erreichen.

    Bild 4: Nun heißt es aber aufpassen. Hier könnten uns Autos aus 3 Richtungen begegnen. Wir müssen zur Ulmenstraße hinüber.

    Bild 5: Das haben wir geschafft. Kontrollblick. Richtig, stimmt.

    Bild 6: Wenn wir bei diesem Gasthaus vorbei kommen, gehen wir in die richtige Richtung.

    Bild 7: Diese Kreuzung ist für uns eine orientierungsmäßige Kleinigkeit. Wir bleiben nämlich einfach auf unserem Gehsteig und biegen dabei in die Pappelstraße ein.

    Bild 8: Passt alles.

    Bild 9: Wir überqueren die Pappelstraße, gehen an dieser entlang, bis sie eine Kurve macht. Dieser Kurve folgen wir aber nicht, sondern gehen geradeaus weiter in den Wald hinein.

    Bild 10: Es folgt der kurze Anstieg zum Satzberg hinauf. Nur ja nicht rechts hinunter.

    Bild 11: Und auch nicht nach links. Einfach gerade hinauf.

    Bild 12: Wir haben den letzten Berg des U4-Marsches erreicht. Wir stehen auf dem Satzberg. Hier teilt sich der Weg. Wir nehmen die linke Variante.

    Bild 13: Bei diesem Abstieg könnte man falsch gehen, wenn man bei der Weggabelung nach rechts geht. Der Felsen ist übrigens  nicht vorhanden.

    Bild 14: Wir haben den Waldrand erreicht. Ein schmaler Steig führt nun über die Wiese.

    Bild 15: Auch wenn Wegspuren in andere Richtungen führen, bleiben wir auf dem direkten Abstiegsweg.

    Bild 16: Die Steigung endet und der Weg verzweigt sich. Nun heißt es nach links gehen.

    Bild 17: Nach einem kurzen Waldstück kommen wir wieder auf die Wiese. Wir nützen den Handymast als Orientierungshilfe. Dort müssen wir hin.

    Bild 18: Wir haben die Steinböckengasse erreicht. Wir überqueren diese und marschieren aber nicht in den Eichenweg hinein, sondern auf die Wiese daneben.

  4. Abschnitt: Dehnepark

    Bild 1: Wir haben die Steinböckengasse überquert und befinden uns laut Wegweiser auf dem richtigen Weg. So soll es sein.

    Bild 2: Der ausgetretene Weg über die Wiese ist nicht zu übersehen.

    Bild 3: Ab hier müssen wir sehr konzentriert gehen, da es öfters Wegkreuzungen geben wird. Hier ist der Hauptweg doch noch sehr eindeutig.

    Bild 4: Es gibt immer diesen einen Hauptweg. Mit ein bisschen Gespür geht da nichts schief.

    Bild 5: Rechts hinunter zum Silbersee.

    Bild 6: Der Silbersee. Bis jetzt sind wir fehlerlos unterwegs.

    Bild 7: Jetzt ist es tatsächlich nicht mehr weit. Auch wenn die Beine schmerzen, unsere Stimmung hebt sich.

    Bild 8: Wir erreichen die Rosentalgasse, die wir aber nur überqueren und wieder in den Wald eintauchen.

    Bild 9: ... über sieben Brücken ... nein, so viele sind es bei Gott nicht.

    Bild 10: nicht links hinauf, Freunde, sondern rechts hinunter zum Dehneparkteich.

    Bild 11: Wir passieren den Teich auf seiner linken Seite.

    Bild 12: Immer dem Teich entlang.

    Bild 13: So schaut der Teich aus.

    Bild 14: Am Ende des Teiches begehen wir eine links-rechts-Kombination und erkennen sofort den breiten Hauptweg durch den Park.

    Bild 15: Sich hier zu verirren, geht theoretisch nicht.

    Bild 16: Nun wird der großzügig angelegte Kinderspielplatz erreicht und durchschritten. Sollte wer schaukeln wollen, dann nur zu.

    Bild 17: Die Quelle hinter diesem Baum deutet für uns auf das baldige Ende des Dehneparks hin. Wir biegen nach rechts ab.

    Bild 18: Noch ein kurzes Stück im Park. Tja, Ausrüstung ist die halbe Miete.

    Bild 19: Wir haben das Ende des Dehneparks erreicht und marschieren rechts durch die Dehnegasse. Ab nun wird es wieder urban.

  5. Abschnitt: Hütteldorf

    Bild 1: Wir sind in der Dehnegasse und demnach auf dem richtigen Weg.

    Bild 2: Wir folgen dem Gassenverlauf bis zum Ende.

    Bild 3: Die Dehnegasse mündet in die Freyenthurmgasse. Wir münden mit ihr und biegen nach links ab.

    Bild 4: Nach wenigen Metern kreuzen einander Freyenthurmgasse und Linzer Straße.

    Bild 5: Hier überqueren wir bei der Ampel die Linzer Straße und wandern ein Stück stadteinwärts - also nach links und nicht Richtung Linz.

    Bild 6: Wieder nur kurz begehen wir die Linzer Straße.

    Bild 7: Die erste Quergasse rechts beginnt parkähnlich und nennt sich Rettichgasse.

    Bild 8: Ein kurzer Blick, und wir wissen, dass wir richtig sind. Die Rettichgasse begehen wir bis zu deren Ende, welches sich beim Bahnhof in der Keißlergasse befindet.

    Bild 9: Wir befinden uns jetzt auch dort. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder hier den Bahnhof vor lauter Zügen. Aber wir sind da, Leute.

  6. Ziel: U4-Marsch

    GRATULATION!

    Wir haben es tatsächlich geschafft, wir sind in Hütteldorf am Ziel angekommen.

    Egal welche der 1024 Strecken IHR begehen werdet, es wird ein Triumph sein.

    Manchen ist die Zeit wichtig, anderen das Ankommen. So oder so werdet IHR Sieger sein.

Meine Begehung

Datum:

Start: Ziel: Zeit:

Noch nicht begangen – sei die oder der Erste und melde deine Begehung!

Notfall

Euro-Notruf 112 · Rettung 144 · Bergrettung 140 · Polizei 133

Teilnahme auf eigene Gefahr. Wege können gesperrt oder verändert sein.

Stand: 13. Oktober 2026 · dev.u4marsch.at/strecke/266/